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Thailand 2003
Thap Lan Nationalpark
 
 
1. Tag - Anreise
2. Tag - Abreise
   
Thap Lan Nationalpark - 1. Tag, Anreise und Camp
Thaplan Nationalpark

Kaum aus Deutschland in der Palm Garden Lodge in Prachin Buri angekommen, begann die detaillierte Urlaubsplanung. Eigentlich noch gar nicht so richtig in Thailand da, weil der Jetlag und die Klimaumstellung noch etwas zehrte wurden wir zu einer Jeeptour in den Thap Lan Nationalpark eingeladen.
In Prachin Buri gibt es die Jeep Unity, ein kleiner Club von Offroad-Begeisterten. Zum Teil besitzen die Mitglieder original amerikanischen Williys Jeeps. Also ging es fuer zwei Tage in den Thaplan Nationalpark der sich nahtlos an den Khao Yai Nationalpark in oestlicher Richtung anschliesst.
Unsere Tour sollte 'ne groessere Sache werden, da es um den Jahreswechsel war. Neben den Leuten die sich da immer treffen, waren bei dieser Tour auch deren Familien dabei, sowie ein nettes deutsches Paerchen das in Hong Kong arbeitet und ueber den Jahreswechsel zu Gast in der Palm Garden Lodge in Prachin Buri war.
Auf dem Weg in den Thap Lan Nationalpark Wir fuhren von der Lodge ueber Kabin Buri in Richtung Khorat um uns zwischen dem Khao Yai und dem Thaplan an einem vereinbarten Treffpunkt am Fusse des Thaplan Nationalparks mit den anderen Fahrern und ihren Jeeps zu treffen.Dort angekommen gab es erst mal allgemeine Begruessungsorgien und natuerlich auch einen kleinen Imbiss wo auch der Verdauungs - Whisky nicht fehlte. Nacheinander trudelten so alle Leute ein. Es wurde viel geredet wie es nun losgehen sollte, was so alles mitgenommen werden muss und wer in welchen Jeep als Beifahrer mitfaehrt. Ich wurde gefragt ob es mir was ausmachen wuerde, wenn ich in einem Jeep ohne Verdeck mitfahre und sagte freudig zu, mit dem Hintergedanken schoene Landschaften aus guter Sicht zu erleben.
Auf die Idee, dass vielleicht die Sonne zu arg brennen koennte und das, obwohl ich gerade erst aus dem winterlichen Deutschland eingereist war, kam ich natuerlich erst mal nicht. Also ab gehts im offenen Jeep in den Thaplan Nationalpark. Ueber Feldwege ging es zu einem Checkpoint, nicht zu vergleichen mit einem regulaeren Eingangstor zum Nationalpark.
Es war wirklich lediglich ein Checkpoint wo die Zahl der Leute gezaehlt wurde, die in den Nationalpark fahren und ein Ranger des Parks begleitete ab jetzt den Tross. Ob auch hier die 200 THB Eintritt, die in der Regel fuer einen Auslaender als Eintritt in einen Nationalpark faellig sind, bezahlt werden muessen, entzieht sich meiner Kenntnis. Habe nur gesehen, das Geld bezahlt wurde am Checkpoint und das keiner von mir irgendwelchen Zahlungen fuer den Park wollte.

Der Thaplan Nationalpark ist von der Vegetation und Fauna dem Khao Yai Nationalpark aehnlich, liegt ja auch gleich daneben. Nun ging es ueber auf nicht sonderlich gut erhaltene Wegen dem Rastplatz fuer die Nacht entgegen. Flusslaeufe wurden ueberquert, steile Haenge hinauf, aber trotzdem nicht querfeldein durchs Gelaende, denn die Jungs mit dem Jeeps sind auch im "Wildlife Found Thailand" organisiert und ein paar Auflagen gibt es schon auch bei diesen Touren was den Umweltschutz betrifft. Schliesslich erreichen wir den Rastplatz der fuer die Uebernachtung vorgesehen war.
Am Checkpoint des Thaplan Nationalpark
Party am Abend Den Trampelpfaden in der Umgebung des Rastplatzes nach zu urteilen wird die Lichtung mit dem kleinen Fluss auch gern von Elefanten als Rastplatz genutzt. Der herumliegende Elefantenkot verstaerkte diese Meinung noch. Die Zelte wurden aufgeschlagen und alles fuer eine abendliche Party vorbereitet. Waehrend wir noch etwas die naehere Umgebung inspizoerten, wurde ein Lagerfeuer in Gang gebracht und es begann das grosse Kochen fuer den Abend.

Abends gab es dann maechtig Sanuk, exzellentes Thaiessen, es wurde feuchtfroehlich gefeiert, getanzt und Musik durfte natuerlich auch nicht fehlen. Die Truppe ist sehr musikalisch, das Angebot reichte von thailaendischen Volksliedern, Songs von Karabao bis zu englischsprachigen Klassikern die eine recht romatisch Stimmung verbreitet haben. Dieser Abend im Dschungle des Thaplan war ein wunderbarer Auftakt fuer diesen Urlaub wie er besser nicht haette sein koennen. Irgendwann viel man dann doch muede auch nicht mehr ganz nuechtern einfach ins Zelt.
Reisetipp